Ich bin Ralf-Peter Kleinert und heute auch als ComputerRalle im Internet und bei meinen Kunden bekannt. Geboren und aufgewachsen in der DDR, 1981, war zu Beginn meines Lebens von Technologie nichts zu erahnen. Vielleicht ist das einer der Gründe, weshalb ich mich schon als Kind für Technik interessiert habe. Meine ganze Kindheit und Jugend habe ich Geräte wie Radios, Fernseher, Plattenspieler und Tonbandgeräte zerlegt, um deren Funktionsweise zu ergründen. Es gab für mich in meinem ganzen Jugendleben nichts Interessanteres als Technik. Ich bin so geboren und habe es geliebt.
Ob Elektrik, Elektronik oder mechanische Maschinen – ich war fasziniert und habe alles auseinandergebaut.
Später, als dann die Computer kamen, hat sich das nicht geändert. Auch hier habe ich in den Anfangszeiten Computer besessen und zerlegt, nicht weil ich damit gearbeitet habe, sondern weil ich wissen wollte, wie diese Geräte funktionieren. Alles, was ich an Fachbüchern – die damals nur spärlich existierten – bekommen konnte, habe ich aufgesaugt. Platinen habe ich ausgebaut, zerlegt und unter dem Mikroskop betrachtet. Die Miniaturisierung war zweifelsohne zu sehen, aber verstehen konnte ich sie damals noch nicht. Ich war es gewohnt, dass Fernseher mit vielen Platinen und recht großen Bauteilen wie Widerständen, Spulen, Transistoren und Ähnlichem ausgestattet waren. Chips konnte ich erkennen – aber was darin steckte, war mir damals schleierhaft.
Zu „Ostzeiten“, wie wir Ossis es nennen, gab es für Schüler Taschenrechner, die bereits über Solarzellen verfügten. Schon als Kind habe ich versucht, überall dort, wo es nur ging, Solarzellen zu bekommen. Ein Sperrmüllplatz im Dorf, auf dem viel Sperrmüll aus Berlin gesammelt wurde, war hier eine sehr gute Fundgrube. An Elektroschrott hat es mir also in Mühlenbeck nicht gefehlt. Ich habe als Kind schon in der DDR Strom mit Solar erzeugt. Und ich habe auch versucht, ein Perpetuum Mobile zu bauen – hat nicht funktioniert.
Später habe ich auch eine Zeit lang als Elektroniker in einer Berliner Messgerätemanufaktur gearbeitet, und natürlich kamen mir da diese Erfahrungen zugute.
Anfang der 90er habe ich begonnen zu fotografieren und in der Schule mit dem schuleigenen Camcorder Videos zu drehen. Mit den Klassenkumpels sind wir durchs Dorf gerockt und haben mit der Videokamera Dinge aufgenommen, die Jugendliche besser nicht aufnehmen sollten – weil man sich halt selbst belasten kann, wenn man Scheiße baut und dann noch mit der Kamera alles aufnimmt. Aber unsere Filme waren schon klasse.
Alles in allem bin ich von Geburt an absolut Technikbegeistert und das hat sich bis heute nicht geändert.
Ich musste aber gerade in den letzten Jahren lernen, auch einen kritischen Blick auf die Entwicklung der Technologie zu haben. Es ist ein innerlicher Widerspruch, der in mir lodert. Denn ich bin zum einen schwer begeistert davon, wie sich Technologie bis heute entwickelt hat. Es ist für mich viel faszinierender, dass der Mensch die Fähigkeit besitzt, Technologie zu entwickeln, als das, was diese Technologie letztendlich leisten kann. Ich staune über die technischen Möglichkeiten, sehe aber auch die Probleme, die Technologie verursacht.
Ich will nicht auf Technik verzichten, aber ich sehe, dass sie schädlich für unsere Gesundheit und für die Umwelt sein kann. Oder besser gesagt: massiv schädlich ist! Ich liebe, was ich gleichzeitig verteufle.
Und wenn man nun schaut, wohin diese Entwicklung bisher gegangen ist. Ich meine, ich habe noch einen Commodore C64 mit Datasette verwendet, mit Nadeldrucker gearbeitet und in BASIC kleine Programme geschrieben. Ich habe 286er-Computer mit 16 KB RAM oder Intel-486-Rechner mit 25 MHz besessen. Daten wurden auf Floppy-Disketten mit 1,44 MB gespeichert. Und jetzt? Jetzt verwenden wir LLMs, also Sprachmodelle, die eine Unterhaltung simulieren oder inzwischen Aufgaben auf Zuruf ausführen können. Zu sehen, was diese Entwicklung mit vielen Menschen macht, ist schon beängstigend.
Wenn ich durch Berlin laufe, halten viele Menschen ihr Handy in der Hand, während sie über die Straße laufen, auf dem Fahrrad sitzen oder mit diesen kleinen Elektrorollern unterwegs sind – wie die Bekloppten. Sie bringen sich massiv in Gefahr.
Computer, Foto, Video und sämtliche digitalen Medien, die man heute mit dem Computer erstellen kann, haben mich von Anfang an begleitet und ich habe seit Windows 95 exzessiv Medien und digitale Produkte erstellt. Texte, Bilder, Grafiken und Videos. Weit bevor YouTube, Instagram oder Facebook existierten. Deshalb fällt es mir heute noch sehr leicht, mit der Entwicklung Schritt zu halten.
Ich habe als Kind und Jugendlicher sehr viel seelische und körperliche Gewalt erlebt und das ist das, was mich meine Kindheit und Jugend hassen lässt. Die einzige Möglichkeit, mich vor dieser Gewalt zu schützen, war, in die Welt meiner Elektronik zu flüchten. Ich selbst rede hier von permanenter Angst, Panik und Schmerz während meiner gesamten Kindheit und frühen Jugend. Elektronik und Computer haben mich davor bewahrt, heute ein vollkommen kaputter Mensch zu sein.
Ich vermisse die Zeiten, in denen ich im Kinderzimmer mit dem Lötkolben sitze, bin aber auch froh zu wissen, dass die Kinderzimmertür nicht einfach von jetzt auf gleich auffliegt und die Hölle vor mir steht.
Heute ist es so, dass ich schon sehr gerne Actionfilme schaue und dort natürlich möglichst viele Leute unter die Räder kommen. Der Action wegen und in dem Wissen, dass diese Filme fiktiv sind. Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone kommen einfach besser, wenn es viele Leichen hagelt. Aber tief in mir verachte ich Gewalt und Krieg. Egal wer oder was gegen wen kämpft. Das Gefühl der Angst vor Gewalt zu kennen, treibt mich so weit, dass mir selbst meine Feinde leidtun.
Ich habe mal Dresche auf dem Schulhof bekommen. Von Michael P. Dann kam mein Bruder und hat Michael P. verdroschen. Michael P. tat mir so leid, dass es wehtat.
Ich finde nicht alles gut, was die USA machen. Aber ich bin dankbar, dass die USA den Zweiten Weltkrieg beendet haben und Europa mit einem Schlag befreit haben. Ich bin dankbar für den Schutzschirm, den die USA über Europa spannen und habe Angst, dass dieser Schirm zusammenbrechen könnte. Ich will nicht ohne die USA leben. Allein Hollywood mit all seinen Filmen und Persönlichkeiten hat mein Denken nachhaltig geprägt.
Und dann kommen wir auch wieder schnell zur Technologie. Google, Meta, Amazon und alles, was ich heute so faszinierend finde, kommen eben einfach aus den USA. Die Datensammelwut dieser Unternehmen und die Möglichkeiten der Gesetzgebung finde ich auch nicht gut. Die Abhängigkeit ebenfalls nicht. Ich sehe aber auch, welche Möglichkeiten uns allen geboten werden und welche positiven Dinge daraus resultieren. Auch der gesamte KI-Boom. Alles USA.
Ich habe jetzt zwei Möglichkeiten. Ich verteufle alles, nutze es nicht und mache Stimmung dagegen – obwohl ich Technologie seit meiner Geburt liebe. Oder ich sehe dem Sturm ins Auge, den ich so oder so nicht aufhalten kann, und lerne, mich mit diesem Sturm zu bewegen.
Heute nutze ich natürlich KI-Systeme. Nur diesen Text hier, den schreibe ich selbst. Ich lasse Ihn Rechtschreiblich korrigieren, aber jedes Wort stammt von mir. Das ist nämlich etwas ganz erschreckendes. Das Internet füllt sich mit KI-Müll – das gib es ja gar nicht. KI.Websites, KI-Videos und KI-Bilder überfluten das Netz. Die erstellung kostet Geld, Strom und Speicher, und das Speichern des ganzen Müll auch wieder. Webseiten explodieren mit hunderten Artikeln am Tag und alles wird überschwemmt. Ich könnte das auch. Mache ich aber nicht. Ich schreibe meine Inhalte wie früher. Wenig, mit Fehlern, aber meins. Ich finde das ist für mich der beste Weg, als dass ichmeine Webseiten hier mit KI Texten hochzüchte.
Heute betreibe ich vor allem meine Hauptwebsites ralf-peter-kleinert.de, blog.ralf-peter-kleinert.de und meine Download-Plattform downloads.ralf-peter-kleinert.de. Dort veröffentliche ich seit Jahren Inhalte rund um Computer, IT-Sicherheit, Linux, Proxmox, Backup-Systeme, künstliche Intelligenz und digitale Technologien. Viele Menschen denken heute bei solchen Themen sofort an KI-generierte Massenartikel und automatisierte Webseiten. Genau das möchte ich nicht sein. Ich schreibe meine Inhalte noch immer selbst, so wie früher. Direkt, manchmal mit Fehlern, manchmal emotional, aber eben menschlich. Meine Websites sind für mich nicht einfach nur Webseiten. Sie sind das Ergebnis von Jahrzehnten voller Technikbegeisterung, Erfahrungen, Fehler, Neugier und einem Leben zwischen Lötkolben, Computern, Kameras und digitaler Entwicklung.
Natürlich lasse ich viele meiner Texte von KI gegenlesen und korrigieren. Aber ich arbeite immer ein Thema Schritt für Schritt ab. Ich teste viele Programme, Installationsroutinen und technische Lösungen selbst und schreibe danach meine Anleitungen. Anschließend lasse ich die Texte korrigieren und nutze KI-Systeme als Unterstützung. Ich recherchiere heute auch mit KI, lasse aber nicht einfach alles stehen, was mir eine KI schreibt. Dafür habe ich in meinem Leben viel zu viel selbst mit Computern, Technik und Software gearbeitet. Ich prüfe Dinge, teste sie praktisch und versuche Inhalte so zu veröffentlichen, dass sie für andere Menschen nachvollziehbar und nutzbar bleiben.
Ich verkaufe meine Bücher über Amazon und habe bereits Bücher und Artikel veröffentlicht, bevor es KI überhaupt gab. Mehr Rechtschreibfehler damals? Ja. Aber heute einfach alles komplett von KI generieren zu lassen, kommt für mich nicht infrage. Viele meiner alten Artikel sind heute noch in der Wayback Machine (https://web.archive.org/web/20210301020058/https://ralf-peter-kleinert.de/) archiviert und zeitlich klar vor dem heutigen KI-Boom einzuordnen. Das genügt mir persönlich, um diese Behauptung mit ruhigem Gewissen in die Welt zu setzen.
Ich finde die Gendersprache nicht gut. Ich finde sie ganz einfach unästhetisch. Ich gendere nicht und fühle mich unwohl, wenn jemand gendert. Dennoch respektiere ich jeden Menschen. Ich verachte niemanden wegen seiner Hautfarbe oder seiner Einstellung. Ich finde es in Ordnung, wenn jeder macht, was er will. Wenn ein Mann sich als Frau fühlt, ist das in Ordnung, und wenn eine Frau sich als Mann oder non-binär fühlt, habe ich damit kein Problem. Jeder soll machen, wie es ihm beliebt. Ich würde auch niemals jemandem nicht helfen, der Hilfe braucht. Egal, wo er herkommt und welche Hautfarbe er hat. Leben und leben lassen ist der beste Weg für mich.
Ich finde Google klasse. Ich habe Google schon immer klasse gefunden, weil mir Google die Welt eröffnet hat. Auch YouTube gehört zu Google, und ich selbst nutze Google seit dem ersten Tag. Google bringt mir Kunden und stellt mir alles zusammen, was ich suche. Schon immer. Die Daten, die Google über mich hat, muss ich wohl preisgeben, wenn ich dieses Ökosystem nutzen möchte. Für mich ist das ein Win-win. Und ganz egal, was ich mache. Selbst wenn ich irgendwo im Wald ohne Strom und Internet wohnen würde – Google und Amazon wüssten es am Ende wahrscheinlich trotzdem. Von daher arbeite ich lieber mit diesen Systemen zusammen, anstatt sie krampfhaft zu bekämpfen.
Alles in allem wollte ich heute an Pfingsten 2026 einfach mal einen kleinen Einblick in meine Persönlichkeit geben. So, ab in den Garten.


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